Dreitägige Ruhepause vor der Reiserntezeit

Schweiz, Immensee: Familie Gerber-Kipfer während Ausreisekurs 2011-02

Im Dorf Sabangan herrscht Tengaw – eine dreitägige Ruhepause vor der Reiserntezeit. Die Dorfältesten treffen sich während dieser Zeit an spirituell wichtigen Orten, um Rituale rund um den Reis zu feiern, z.B. um diesen vor Ratten zu schützen. Für Christa Kipfer Gerber und Niklaus Gerber ist es immer wieder faszinierend, die Spiritualität der Menschen, die von einer tiefen Verbundenheit mit der Natur und der Kraft der verstorbenen Vorfahren geprägt ist, kennen zu lernen und mitzuerleben. Täglich stellen sich ihnen in diesem Zusammenhang bedeutende Fragen, z.B. wie bringen sie ihre Arbeit in Einklang mit den noch übrig gebliebenen indigenen Kulturgütern und Praktiken der Menschen, so dass sich diese respektiert, wertgeschätzt und gestärkt fühlen?

Lesen Sie den aktuellen Rundbrief von Christa Kipfer Gerber und Niklaus Gerber

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Motivierte Mitarbeiter in der Metallwerkstatt

Ueli Gnehm

Im aktuellen Rundbrief stellt Ueli Gnehm zwei seiner Mitarbeiter in der Metallwerkstatt vor: William Ntaulo, Lehrling im zweiten Lehrjahr, und Brian Tembo, Bereichsleiter Schreinerei. William Ntaulo hat den Wert einer soliden Ausbildung erkannt und ist hoch motiviert. Er möchte später Berufsschullehrer in Holzbearbeitung werden. Der zweifache Familienvater Brian Tembo arbeitete sich vor ca. acht Jahren dank seines unermüdlichen Einsatzes vom Lehrling zum Bereichsleiter Schreinerei hoch. Mit seinem Einkommen ernährt er nicht nur seine eigene Familie, sondern auch seine Eltern und die Familie seiner Frau.

Im «Old Peoples Village» (OPV), wo Judith arbeitet, sind im Moment alle Räume belegt. Zu den Bewohnern gehören nicht nur ältere Menschen, sondern auch eine Frau mit vier Kindern, die im Alterswohnheim Schutz sucht, ein Lehrabgänger und eine Lehrerfamilie. Die durchmischte Gruppe ist für alle von Vorteil, denn ältere Menschen werden in Sambia oft stigmatisiert. Ausserdem schätzen die älteren BewohnerInnen das rege Kommen und Gehen.

Lesen Sie den aktuellen Rundbrief von Judith und Ueli Gnehm

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Kritische Auseinandersetzung mit der Bergbauthematik

Schweiz, Immensee: Familie Mercado Frank

Überall in Peru führt der Bergbau zu Konflikten. Peru wird in wenigen Jahren zum wichtigsten Kupferlieferanten der Welt, noch vor Chile. Aber auch andere Rohstoffe wie Silber, Gold und Blei werden in grossen Mengen abgebaut. Die Problematik spitzt sich zu, denn globale Konzerne investieren in den nächsten Jahren voraussichtlich rund 50 Milliarden Dollar in den Ausbau der Bergwerke. Die Bauern leiden unter der daraus resultierenden Umweltverschmutzung: Kühe und Schafe sterben, nachdem sie vergiftetes Wasser getrunken haben. In manchen Seen gibt es kaum noch Fische. Viele Polizisten arbeiten im Nebenjob als “Securitys” bei Bergbaukonzernen und gehen meist brutal gegen Proteste der Bauern vor. Ulrika Frank begleitete als Dolmetscherin eine deutsche Journalistengruppe, die es gewagt hat, Missstände im Zusammenhang mit der Bergbauthematik zu benennen.

Lesen Sie den aktuellen Rundbrief von Wuéster Mercado und Ulrika Frank

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Eine mobile Klinik in Simbabwe

In Simbabwe müssen die Menschen selber für die medizinischen Kosten aufkommen. Hinzu kommt, dass sich viele Leute nicht einmal die Fahrt ins Spital leisten können. Diese Tatsachen bilden oft unüberwindbare Barrieren, welche Menschen davon abhalten, sich einer dringend nötigen medizinischen Behandlung zu unterziehen. Um dieser Problematik zu begegnen, wurden so genannte “Qutreach-Visits” (mobile Kliniken) geschaffen. Sie bieten die Möglichkeit, die Leute vor Ort über die Behandlungs-Möglichkeiten zu informieren und sie, wenn möglich, sogar an Ort und Stelle zu behandeln.

Lesen Sie den aktuellen Rundbrief von Beatrice Ammann

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Kleine Setzlinge mit grosser Wirkung

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Simon und Imelda Czendlik setzen sich in Mangatarem (Philippinen) für die Wiederaufforstung der Wälder ein. Aufgrund der Abholzung kommt es in der Region immer häufiger zu verheerenden Überschwemmungen. Beim Blick auf die kahlen Hügelketten scheint die Situation hoffnungslos. Doch die im Rahmen ihres Einsatzes mit Setzlingen aufgeforsteten Flächen werden schon in wenigen Jahren eine grosse Wirkung zeigen und die Bevölkerung vor Überschwemmungen schützen. Auch ihre Präsentationen und Workshops stossen bei der Bevölkerung auf grosses Interesse. Oft folgen dem Interesse auch Taten: Die Bauern möchten Setzlinge bestellen und setzen sich für einen gesunden, intakten Wald ein. Diese kleinen Erfolge verleihen Simon und Imelda neue Kraft und Motivation für ihre Aufgabe.

Lesen Sie den aktuellen Rundbrief von Simon und Imelda Czendlik

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Welche Spuren hat der Einsatz hinterlassen?

Corinne Denzler

Der Einsatz von Corinne und Tobias Denzler geht zu Ende. Drei Jahre lang hat Corinne für die Stiftung SMSF gearbeitet und Kinder und Jugendliche durch Bildung unterstützt. Jetzt heisst es Abschied nehmen und natürlich stellt sich die Frage: Welche Spuren hat der Einsatz hinterlassen? Corinne kann auf viele erfolgreiche Projekte zurückblicken. Zum Abschluss führte sie noch zwei Sommer-Workshops durch. Der eine war dem Thema “Freundschaft” gewidmet und behandelte Themen wie: Was ist Freundschaft? Welche Verantwortungen hat man gegenüber Freunden? Wo sind die Grenzen? Wie entsteht Gruppendruck? Der andere war ein Backkurs, bei dem sich die Kinder über selbst gebackene Pizza und selbst gebackenes Sojabrot freuen konnten. Tobias hat seine Aufgaben als Landeskoordinator an Marites C.Yee übergeben. Damit geht für ihn eine intensive Zeit zu Ende.

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Lesen Sie den aktuellen Rundbreif von Corinne und Tobias Denzler

 

Zwei Spenden für das Hospiz

Regina Jesse in Kabwe, Sambia

176 Patienten hat das Hospiz, in dem die Pflegefachfrau Regina Jesse arbeitet, im vergangenen Jahr gepflegt. In den letzten Monaten konnte sich das Hospiz über zwei grosszügige Spenden freuen: Die eine Spende kam von der deutschen Botschaft und ermöglichte den Kauf von Sterilisationsgeräten, Waschmaschinen, Sauerstoffgeräten, Decken und Kissen. Eine weitere Spende von der irischen Botschaft wurde dazu genutzt, Büromaterial wie Kopierer, Schränke und Stühle zu erwerben.

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