Über den Tellerrand schauen

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Die Jugendfortbildungen in der Diözese Tumaco sind ein grosser Erfolg. Ulrike Purrer freut sich für die vielen jungen Menschen, die stolz ihr Diplom als qualifizierte JugendleiterInnen in der Hand halten. Vieles, was sie gelernt haben wird ihnen nicht nur in der Arbeitswelt, sondern auch im sonstigen Leben weiterhelfen. Während des Unterrichts haben sich die Studierenden nicht gescheut, auch kritische Fragen zu stellen und über den Tellerrand zu schauen. Weshalb werden in Kolumbien Nestlé-Gewerkschafter ermordet? Warum sterben afrikanische Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa? Unter welchen Bedingungen darf Glencore Xstrata in Kolumbien Kohle abbauen? Dies sind die Fragen, welche die Menschen beschäftigen. Inspiriert durch die angeregten Diskussionen und voller Tatendrang können die jungen Menschen jetzt ihr Leben nach dam Abschluss angehen.

Lesen Sie den aktuellen Rundbrief von Ulrike Purrer

Weitere Informationen zum Engagement der Bethlehem Mission Immensee in Kolumbien

Der zusätzliche Einsatz lohnt sich!

Die deutsche Physiotherapeutin Constanze Motzka

Die Special Education Professionals (SEP) führt seit 2014 auch Projekte ausserhalb von Nairobi durch. Gemeinsam mit anderen Teammitgliedern von SEP ist die Physiotherapeutin Constanze Motzka somit viel unterwegs und hat nun die Möglichkeit, auch benachteiligte Familien und Kinder aus ländlichen Regionen zu unterstützen. Der zusätzliche Einsatz lohnt sich! So wurde beispielsweise in Kahawa nach einer Konsultation eine “special unit” eröffnet. Die Eltern der Region schlossen sich zusammen und starteten eine Sonderschule mit therpeutischer Betreuung.

Lesen Sie den aktuellen Rundbrief von Constanze Motzka

Weitere Informationen zum Engagement der Bethlehem Mission Immensee in Kenia

Den Kindern eine Stimme geben

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Cicetekelo Counselling Section heisst die Beratungsstelle für Kinder, welche im Januar 2014 eröffnet wurde. Sie hat zum Ziel, den Kindern eine Stimme zu geben. Die Beratungsstelle hat sich in den letzten Monaten erstaunlich gut entwickelt. Die Kinder, welche von der Beratung profitieren, blühen auf und finden neue Wege, um Hindernisse zu überwinden. Gabi und Ellard haben sich auch Gedanken gemacht, wie sich der administrative Aufwand der Beratungsstelle verringern lässt, damit mehr Zeit für die Kinder bleibt.

Lesen Sie den aktuellen Rundbrief von Ellard und Gabi Van der Molen

Weitere Informationen zum Engagement der BMI und ihrer Allianzpartner COMUNDO in Sambia 

In Tabuk angekommen

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Nach einer langen Reise ist die Familie Schumacher in Tabuk auf den Philippinen angekommen. Bereits nach ein paar Tagen hat Bernd Schumacher seine Projektarbeit aufgenommen. Der ehemalige Leiter eines Milchviehbetriebes hat sich zum Ziel gesetzt, sein langjähriges Fachwissen einzubringen, um die ökologische Landwirtschaft in der Region zu fördern. Die nächsten drei Jahre wird er eine Molkerei vor Ort leiten. Nachdem er das Projektgebiet besichtigt hat, konnte er einen ersten Blick in die Molkerei werfen.

Lesen Sie den aktuellen Rundbrief der Familie Schumacher

Weitere Informationen zum Engagement der BMI und ihrer Allianzpartner COMUNDO auf den Philippinen

Ein Prozess des Umdenkens

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Im Rahmen ihrer Arbeit beim Bildungsinstitut AETE (Asociación educativa teológica evangélica) hat Sandra Lassak einen feministisch-theologischen Arbeitskreis gebildet. Dieser gibt den Menschen die Möglichkeit, sich über Frauenrechtsfragen auszutauschen. In Peru herschen noch viele geschlechtsspezifische Stereotypen und Rollenmodelle vor. So haben beispielsweise Homosexuelle einen sehr schwierigen Stand und auch die Unterdrückung der Frau ist noch immer weit verbreitet. Im Dialog werden jene Probleme angesprochen und die Gesellschaft wird sensibilisiert, damit ein Prozess des Umdenkens stattfinden kann.

Lesen Sie den aktuellen Rundbrief von Sandra Lassak 

Weitere Informationen zum Engagement der BMI und ihrer Allianzpartner COMUNDO in Peru

Dreitägige Ruhepause vor der Reiserntezeit

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Im Dorf Sabangan herrscht Tengaw – eine dreitägige Ruhepause vor der Reiserntezeit. Die Dorfältesten treffen sich während dieser Zeit an spirituell wichtigen Orten, um Rituale rund um den Reis zu feiern, z.B. um diesen vor Ratten zu schützen. Für Christa Kipfer Gerber und Niklaus Gerber ist es immer wieder faszinierend, die Spiritualität der Menschen, die von einer tiefen Verbundenheit mit der Natur und der Kraft der verstorbenen Vorfahren geprägt ist, kennen zu lernen und mitzuerleben. Täglich stellen sich ihnen in diesem Zusammenhang bedeutende Fragen, z.B. wie bringen sie ihre Arbeit in Einklang mit den noch übrig gebliebenen indigenen Kulturgütern und Praktiken der Menschen, so dass sich diese respektiert, wertgeschätzt und gestärkt fühlen?

Lesen Sie den aktuellen Rundbrief von Christa Kipfer Gerber und Niklaus Gerber

Weitere Informationen zum Engagement der BMI und ihrer Allianzpartner COMUNDO auf den Philippinen

Motivierte Mitarbeiter in der Metallwerkstatt

Ueli Gnehm

Im aktuellen Rundbrief stellt Ueli Gnehm zwei seiner Mitarbeiter in der Metallwerkstatt vor: William Ntaulo, Lehrling im zweiten Lehrjahr, und Brian Tembo, Bereichsleiter Schreinerei. William Ntaulo hat den Wert einer soliden Ausbildung erkannt und ist hoch motiviert. Er möchte später Berufsschullehrer in Holzbearbeitung werden. Der zweifache Familienvater Brian Tembo arbeitete sich vor ca. acht Jahren dank seines unermüdlichen Einsatzes vom Lehrling zum Bereichsleiter Schreinerei hoch. Mit seinem Einkommen ernährt er nicht nur seine eigene Familie, sondern auch seine Eltern und die Familie seiner Frau.

Im «Old Peoples Village» (OPV), wo Judith arbeitet, sind im Moment alle Räume belegt. Zu den Bewohnern gehören nicht nur ältere Menschen, sondern auch eine Frau mit vier Kindern, die im Alterswohnheim Schutz sucht, ein Lehrabgänger und eine Lehrerfamilie. Die durchmischte Gruppe ist für alle von Vorteil, denn ältere Menschen werden in Sambia oft stigmatisiert. Ausserdem schätzen die älteren BewohnerInnen das rege Kommen und Gehen.

Lesen Sie den aktuellen Rundbrief von Judith und Ueli Gnehm

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