Neue Freundschaften entstehen

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Roman Gnägi und Flavia Contreras haben in Burkina Faso grosse politische Veränderungen miterlebt: Nach 27 Jahren wurde Staatspräsident Blaise Compaoré abgesetzt. Zurzeit wird das Land von einer Übergangsregierung geführt, Ende 2015 sollen Neuwahlen statfinden. Roman Gnägi und Flavia Contreras betonen in ihrem Rundbrief, dass sie sich zu keiner Zeit bedroht gefühlt haben und in Gesprächen mit Einheimischen vor allem den Wunsch nach Frieden und Gewaltfreiheit spüren.
Die Partnerorganisation Todi Yaba, bei der Roman Gnägi arbeiten, hat sich in den letzten Jahren sehr schnell entwickelt und vergrössert, so dass zurzeit die internen Abläufen und Strukturen verbessert werden müssen. Flavia Contreras dagegen unterstützt die Mitarbeiter/innen ihrer Partnerorganisation AFAUDEB unter anderem beim Erlernen von Computerprogrammen wie Excel und gibt ihnen nebenbei Englischunterricht. Besonders freuen sich die beiden aber darüber, dass sie mit einigen Einheimischen schöne Freundschaften aufbauen konnten.

Lesen Sie den aktuellen Rundbrief von Roman Gnägi und Flavia Contreras

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Wege zur guten Kommunikation finden

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Sandra Estermann ist seit 2009 für die Bethlehem Mission Immensee (BMI) / COMUNDO in Kenia im Einsatz; seit 2014 ist sie für die Partnerorganisation SCOPE tätig. Sie unterstützt die lokalen Mitarbeiter/innen vor allem bei Organisationsentwicklung und Fundraising. In ihrem Dezember-Rundbrief beschreibt sie, wie anders die interne Kommunikation in Kenia abläuft. Es sei zum Beispiel nicht üblich, Probleme offen anzusprechen. Da dies aber für eine gute Zusammenarbeit unabdingbar ist, sammelt Sandra Estermann nun Lösungsvorschläge und -ansätze. Ausserdem ist sie dabei, ein neues Personalreglement zu erarbeiten. SCOPE setzt sich für die lokalen Gemeinschaften ein, zum Beispiel in den Bereichen Gesundheit, Nahrungsmittelsicherheit, Economic Empowerment und Jugendarbeit.

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Positiver Rückblick nach dem ersten Jahr in Nicaragua

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Corinne und Klaus von Muralt blicken auf ihr erstes Einsatzjahr mit COMUNDO in Nicaragua zurück. Vor allem positive Eindrücke sind es, die sich angesammelt haben, und bei der Partnerorganisation ATC-UNIAPA können sich die beiden Journalisten immer besser einbringen. Momentan sind sie dabei, Texte und Fotos für die neue Website sowie die Mitgliederzeitung der Organisation vorzubereiten. Um auch die lokalen Mitarbeiter/innen optimal miteinzubeziehen, haben Corinne und Klaus von Muralt einen Workshop durchgeführt, dem dieses Jahr noch vier weitere folgen sollen. Sie vermitteln dabei Techniken des journalistischen Schreibens, des Recherchierens, des Fotografierens sowie den Umgang mit neuen Medien.

Corinne von Muralt arbeitet seit Mitte Februar bei einer neuen Partnerorganisation, Los Pipitos. Diese engagiert sich für Kinder und Jugendliche mit Behinderung. Auch bei Los Pipitos wird die Hauptaufgabe von Corinne von Muralt darin bestehen, ein Kommunikationsnetz aufzubauen und so auch eine breitere Öffentlichkeit für das Thema Behinderung zu sensibilisieren.

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“Es ist etwas gewachsen … “

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Der Einsatz von Regula Schmid in Peru geht langsam zu Ende. “Um mich herum 13 Tagebücher, die ich geschrieben habe, an die 50 Bücher, die ich gelesen habe, Tücher, Bilder und Kalender, die mich gefunden haben und nun Wände, Bett und Boden zieren”, beschreibt sie ihre momentane Situation in ihrem neusten Rundbrief. Sie schaut die Fotos der letzten Jahre an und erinnert sich an viele und vieles. Und sie stellt sich die Frage, was während ihres dreijährigen Einsatzes für die Bethlehem Mission Immensee (BMI) / COMUNDO mit ihr passiert ist, was bleibt:
“Es ist etwas gewachsen in der vergangenen Zeit. Beziehungen, Vertrauen. Weiterbildungen und Material. Mir ist neu bewusst geworden, wie vieles einfach seine Zeit braucht und nicht erzwungen werden kann. Organisieren ist gut und wichtig, aber wenn nicht als Gegengewicht auch das Geschehen-Lassen, das Aufmerksamsein dazu kommt, dann fehlt ein wichtiger Teil. Hier können wir voneinander lernen in unseren Engagements.”

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Neue kulturelle Identität für das Volk der Embera

Kolumbien, Hurtado: Koller Röbi zu Besuch bei Spiegler Norbert SMB

In seinem Einsatz im kolumbianischen Quibdó begleitet Norbert Spiegler das Volk der Embera bei der Bewältigung des kulturellen Wandels. Die moderne Zivilisation hat die indigene Bevölkerung erreicht, neue Werte wie Konsum und Karriere verbreiten sich und die voranschreitende Individualisierung schwächt die Gemeinschaftskraft. An der Embera-Oberschule arbeitet Norbert Spiegler mit Abschlussklassen. Gemeinsam machen sich die Gymnasiasten Gedanken über den Dialog in der traditionellen Familie, die Zukunft des Landes, den Umgang mit neuen Medien und weitere Themen.

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Abschied von Sambia

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Judith und Ueli Gnehm sind seit Anfang 2009 in Sambia im Einsatz – in wenigen Wochen kehren sie in die Schweiz zurück. Zeit, ein Fazit zu ziehen und die Projekte in andere Hände zu übergeben. Bis neue Fachpersonen der Bethlehem Mission Immensee (BMI) / COMUNDO vor Ort sind, werden die lokalen Mitarbeiter/innen die Schreinerei und die Fahrradwerkstatt selbständig weiterführen, genau so wie die Bäckerei in Mulele.

Am 15. Januar wird Elisabet Krämer in Sambia ankommen, die als COMUNDO-Fachperson Nachfolgerin von Judith und Ueli Gnehm wird. Sie selber wollen sich nach dem Abschluss ihrer Arbeit ein bisschen Erholung leisten: “Wir werden unsere Zeit in Sambia mit einer Reise durch die umliegenden Länder abschliessen und uns so langsam von Afrika verabschieden.”

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Im Einsatz für eine gerechtere Bergbaupolitik in Peru

Schweiz, Luzern: Portrait  Familie Tempelmann Mattes & Nienhaus Eva

«Es fühlt sich genau richtig, hier zu sein», sagen Eva und Mattes Tempelmann, die beim Red Muqui in Peru bereits fest eingespannt sind. Sie können ihre Erfahrungen und Kenntnisse als Journalistin und Geograf vollumfänglich einbringen. Das Red Muqui ist ein Kollektiv, bestehend aus 28 verschiedenen Organisationen, das sich für eine gerechtere Bergbaupolitik in Peru einsetzt. «Leider spielen Umweltstandards und partizipative Mitentscheide der Bevölkerung in der aktuellen Politik eine geringer werdende Rolle», erzählen die beiden Fachpersonen in ihrem aktuellen Rundbrief. Das Red Muqui unterstützt die Bevölkerung deshalb bei der Verteidigung ihrer Rechte gegenüber Bergbaukonzernen und es erarbeitet zu Handen der Politik Alternativen zum aktuellen, auf Ausbeutung und Ausgrenzung basierten Entwicklungsmodell.

Lesen Sie den aktuellen Rundbrief von Eva und Mattes Tempelmann

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