Neue kulturelle Identität für das Volk der Embera

Kolumbien, Hurtado: Koller Röbi zu Besuch bei Spiegler Norbert SMB

In seinem Einsatz im kolumbianischen Quibdó begleitet Norbert Spiegler das Volk der Embera bei der Bewältigung des kulturellen Wandels. Die moderne Zivilisation hat die indigene Bevölkerung erreicht, neue Werte wie Konsum und Karriere verbreiten sich und die voranschreitende Individualisierung schwächt die Gemeinschaftskraft. An der Embera-Oberschule arbeitet Norbert Spiegler mit Abschlussklassen. Gemeinsam machen sich die Gymnasiasten Gedanken über den Dialog in der traditionellen Familie, die Zukunft des Landes, den Umgang mit neuen Medien und weitere Themen.

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Abschied von Sambia

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Judith und Ueli Gnehm sind seit Anfang 2009 in Sambia im Einsatz – in wenigen Wochen kehren sie in die Schweiz zurück. Zeit, ein Fazit zu ziehen und die Projekte in andere Hände zu übergeben. Bis neue Fachpersonen der Bethlehem Mission Immensee (BMI) / COMUNDO vor Ort sind, werden die lokalen Mitarbeiter/innen die Schreinerei und die Fahrradwerkstatt selbständig weiterführen, genau so wie die Bäckerei in Mulele.

Am 15. Januar wird Elisabet Krämer in Sambia ankommen, die als COMUNDO-Fachperson Nachfolgerin von Judith und Ueli Gnehm wird. Sie selber wollen sich nach dem Abschluss ihrer Arbeit ein bisschen Erholung leisten: “Wir werden unsere Zeit in Sambia mit einer Reise durch die umliegenden Länder abschliessen und uns so langsam von Afrika verabschieden.”

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Im Einsatz für eine gerechtere Bergbaupolitik in Peru

Schweiz, Luzern: Portrait  Familie Tempelmann Mattes & Nienhaus Eva

«Es fühlt sich genau richtig, hier zu sein», sagen Eva und Mattes Tempelmann, die beim Red Muqui in Peru bereits fest eingespannt sind. Sie können ihre Erfahrungen und Kenntnisse als Journalistin und Geograf vollumfänglich einbringen. Das Red Muqui ist ein Kollektiv, bestehend aus 28 verschiedenen Organisationen, das sich für eine gerechtere Bergbaupolitik in Peru einsetzt. «Leider spielen Umweltstandards und partizipative Mitentscheide der Bevölkerung in der aktuellen Politik eine geringer werdende Rolle», erzählen die beiden Fachpersonen in ihrem aktuellen Rundbrief. Das Red Muqui unterstützt die Bevölkerung deshalb bei der Verteidigung ihrer Rechte gegenüber Bergbaukonzernen und es erarbeitet zu Handen der Politik Alternativen zum aktuellen, auf Ausbeutung und Ausgrenzung basierten Entwicklungsmodell.

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Recycling-Schule auf 4200 Metern über Meer

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Der Schulbesuch ist in Ecuador nicht immer einfach. Das haben Anne Stickel und Warner Benitez, die als Fachpersonen der Bethlehem Mission Immensee (BMI) / COMUNDO dort im Einsatz sind, immer wieder miterlebt. In ihrem neuen Rundbrief erzählen sie von zwei speziellen Schulen:

“Tránsito Amaguaña”, die so heisst nach der Frau, die in Ecuador als erste für die indigene Bevölkerung Alphabetisierug eingefordert hat, Schulen, Rechte und Land. Eine Schule, in der die arbeitenden Kinder des Grossmarktes lernen, nach dem Schleppen der Gemüsekisten am Morgen, zwischen dem Transport von Waren für Einkäufer, gemeinsam mit ihren Eltern oder auf sich selbst gestellt. Die Schule will eine soziale Chance eröffnen für die Kinder, die auf dem Gross-marktgelände arbeiten. Oft zugezogen, in der Migration vom Land in die Stadt, sollen auch sie hier die Bildung zu erhalten, die nötig ist, um im urbanen Umfeld, in der Stadt, in dieser neuen, anderen Kultur, ihr eigenes und das Gemein-schaftsleben mündig zu gestalten.

“Juan Diego” liegt auf 4200 Metern über Meer und ist eine „Recycling-Schule“, wie der Direktor es nennt –  weil alle SchülerInnen, die hier sind, aus anderen Schulen abgewiesen waren. Hier leben die Zuzügler, für die kein Platz mehr war an anderen Bildungsorten; hier oben, auf dem Berg, wo nachts die Sterne näher leuchten als an manchem anderen Ort, und der Gesang der Esel mit dem der Hunde, Schweine und neugeborenen Kinder an Konzerte weihnachtlicher Art erinnern…

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2014: 500 Kinder therapiert!

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Das Jahresende ist ein guter Zeitpunkt für einen Rückblick. Constanze Motzka, die seit Juli 2012 als Physiotherapeutin in Kenia im Einsatz ist, erinnert sich freudig an die Disco, die sie und ihre Mitarbeiter/innen für Jugendliche mit Behinderung im August organisiert hatte: “Es war die grösste und erfolgreichste Tanzveranstaltung, die wir je organisiert haben! Und wir hoffen, dass auch im Jahr 2015 wieder genügend Geld vorhanden sein wird, um den Jugendlichen diese glücklichen Stunden zu ermöglichen.”
Insgesamt hat Constanze Motzka und ihr Team 2014 über 500 Kinder therapieren können und 22 Workshops für Eltern durchgeführt. Alle Projekte werden auch 2015 weitergeführt. Besonders wichtig ist die Arbeit, weil die öffentlichen Krankenhäuser sehr schlecht ausgerüstet sind. So berichtet Constanze Motzka in ihrem Rundbrief von Kindern mit gebrochenen Armen, die nicht oder falsch behandelt wurden, so daraus körperliche Behinderungen entstanden sind. Um so mehr ist sie motiviert, so viel wie möglich zu bewirken, und startet voller Elan ins neue Jahr!

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Einander Zeit und Geschichten schenken

Schweiz, Immensee: Maier Christian und Nicola

Zeit mit der Familie verbringen – das ist der Wunsch, den Nicola und Christian Maier haben: nicht nur für sich selber, sondern auch für die Menschen in ihrer Umgebung. Seit einem Jahr sind sie als Fachpersonen der Bethlehem Mission Immensee (BMI) / COMUNDO auf den Philippinen im Einsatz und unterstützen dort Eltern und Familien. Fürs neue Jahr haben sie sich vorgenommen, Gespräche zu fördern:
“Unser Ziel ist es, dass Eltern mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Das kann ganz einfach auf dem Feld passieren oder in der Küche. Traditionellerweise werden Geschichten in Liedern und Tänzen in der Gemeinschaft erzählt. Zu Hause ist es oft hilfreich, ein Buch oder ein paar Bilder zu haben.”
Aus diesem Grund halten Nicola und Christian Maier in ihrer mobilen Bibliothek solche Bücher bereit. Sie werden von einer Familie an die nächste weitergegeben und sollen so möglichst viel bewirken.

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Erdöl und Tourismus am Napofluss

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Seit 2009 ist Friederike Peters als Fachperson der Bethlehem Mission Immensee (BMI) / COMUNDO in Ecuador im Einsatz. Eben hat sie ihren Vertrag bis Ende 2016 verlängert. Denn es stehen viele Veränderungen an in Rocafuerte am Unteren Napofluss. Die meisten indianischen Dörfer und Zentren der Region haben damit zu kämpfen, dass internationale Firmen seit 2013 verstärkt Erdöl abbauen. Dies ist nicht gerade die ideale Voraussetzung, um das Gebiet als Tourismus-Destination zu stärken. “Doch die Runa-Indianer haben mich eines besseren belehrt – jetzt erst recht!”, erzählt Friederike Peters in ihrem neusten Rundbrief. Zusammen mit ihnen hat sie ein Tourismus-Projekt aufgebaut, das den Menschen die Schönheit der Natur an den Amazonasflüssen näherbringen soll. Durchgeführt werden die Touren von der deutschen Reiseagentur EGT: http://www.ecuadorgalapagostravels.ec/

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