Haben wir heute Strom und Wasser?

Schweiz, Luzern: Portrait Familie Rüttimann David und Rüttimann Simons Willemijn mit Kindern Anna (2008) und Bram (2010),  Einsatzleistender / Fachperson BMI anlässlich des Ausreisekurses 2013-02 vom  04.12.2013. Ausreise nach Simbabwe / Musiso.

Schon fast ein Jahr ist Familie Rüttimann nun in Simbabwe im Einsatz. Ihr Alltag gestaltet sich nicht immer so reibungslos wie in der Schweiz – es kann sein, dass von einer Minute auf die andere Strom und Wasser ausfallen. Doch Rüttimanns nehmen das locker und mit Humor: “Es wird uns hier in Musiso nie langweilig. Und wenn einmal nicht alles so läuft wie man es gerne hätte, kann es auch plötzlich ins Positive wechseln”, schreiben sie in ihrem aktuellen Rundbrief.

Die Probleme mit Strom und Wasser sind ausserdem genau die, die David Rüttimann bei seiner Projektarbeit zu lösen versucht. Der Elektrotechniker soll die Versorgung fürs Spital in Musiso sicherstellen. Er bildet seine lokalen Mitarbeiter/innen aus, so dass sie die Arbeit nach Rüttimanns Einsatzende selbständig weiterführen können. In seinem April-Rundbrief berichtet er über Jack, der ihn zurzeit täglich begleitet und den er in Praxis und Theorie schult.

Willemijn Rüttimann dagegen wartet noch immer auf ihre Aufenthaltsbewilligung – dies gestaltet sich in Simbabwe nicht ganz einfach. Sie hofft jedoch, dass das Warten im Mai ein Ende hat. Sicher hören wir im nächsten Rundbrief davon!

Lesen Sie den aktuellen Rundbrief von Familie Rüttimann

Weitere Informationen zum Engagement von COMUNDO in Simbabwe

Erste Eindrücke von Nicaragua

Schweiz, Luzern: Portrait Neininger Verena

Seit Januar ist Verena Neininger nun bereits in Nicaragua, und von dort schreibt sie ihren ersten Rundbrief. Von Anfang an war sie begeistert von der freundlichen Gastfreundschaft der Nicaraguerinnen und Nicaraguer. Verena Neininger wird in einer Montessori-Schule in Ocotal tätig sein. Das Institut für Bildungsförderung, das diese Schule betreibt, ist eine der ältesten NGOs im Land und setzt sich für verbesserte Lebensbedingungen von Kindern ein. Verena Neininger startete gleich voll durch, da die Vorbereitung des Schuljahrs ab Februar anstand. Sie wird als Kunsttherapeutin tätig sein – eine erste Herausforderung war die Fragen, wie man gutes Material günstig beschaffen kann. Doch sie ist hochmotiviert und überzeugt: “Improvisationstalent ist gefragt, und alles Weitere wird sich mit der Zeit schon finden!”

Lesen Sie den aktuellen Rundbrief von Verena Neininger

Weitere Informationen zum Engagement von COMUNDO in Nicaragua

Umstrittene Waldrodung in Bontoc

Schweiz, Immensee: Maier Christian und Nicola

Bereits den dritten Frühling auf den Philippinen erlebt Familie Maier. Den Kindern ist es ein Anliegen, im März-Rundbrief Fotos der schönen Blumen zu zeigen, die überall aufblühen – ganz andere als in Deutschland oder der Schweiz. Sogar Kaffee wächst bei ihnen im Garten. In Bontoc steht bereits die heisse Trockenzeit bevor. Dazu erzählt Familie Maier über die Tradition und die Probleme des Brennholzes:

“In einigen Gemeinden ist es üblich, in der heißen Trockenzeit das Unterholz in den Wäldern abzubrennen. Das Feuer wird von Kuhhirten gelegt, die sich in der folgenden Regenzeit dann nahrhafteres Gras für ihre Kühe versprechen. Aber auch Pilzesammler werden auf dem verbrannten Boden in der Regenzeit schneller fündig. Die Feuer spalten die Gesellschaft: Die einen haben Verständnis für die einfachen Kuhhirten und Pilzsammler, die anderen sind um die Folgen der Waldbrände besorgt. Wächst der Wald nicht nach, hält der Boden das Wasser schlechter. Somit wird die Trockenzeit noch trockener, weil Quellen und Bäche versiegen. Reis und Gemüsefelder können nicht mehr bewässert werden.”

Lesen Sie den aktuellen Rundbrief von Familie Maier

Weitere Informationen zum Engagement von COMUNDO auf den Philippinen

Die Geschichten von Elena und Estela

CH-po-Santschi_Margrit-111123-008-www

In ihrem aktuellen Rundbrief gibt Margrit Santschi einen konkreten Einblick in ihre Arbeit: “Im Büro der Pastoral Indígena kommen täglich Leute aus den verschiedenen Comunas vorbei. Da ergeben sich oft aufschlussreiche Gespräche. Estela erzählte mir, dass sie gerade vom Sonntagsmarkt komme wo sie Produkte für 22 $ verkauft habe. Nach den Auslagen für das Auto das die Produkte brachte, Bus, Brot, atechetische Unterlagen die sie hier kaufte, Schulmaterial für den Sohn, sein Busbillet (2x 25 Centavos) bleibe ihr nichts mehr. Da müsse sie (im 6. Monat schwanger) halt zu Fuss in ihre Comuna zurückkehren.
Elena kenne ich von einer Indígena Gemeinde her. Ihr Mann ist von zu Hause ausgezogen und hat sie mit fünf Kindern dem Schicksal überlassen. Sie kam nach Coca und suchte Arbeit. Mit viel Mut eröffnete sie ein kleines „Waschcenter,“ genannt Lavandería. Sie brauchte viel Ermutigung um durchzuhalten, denn am Anfang kannte sie noch niemanden. Da ich im Haus keine Waschmöglichkeit habe, und die Wäsche sowieso auswärts geben muss, wechselte ich zu ihr. Auch ging ich am Anfang oft kurz bei ihr vorbei. Sie war sehr dankbar dafür. Jetzt, nach 1 1 /2 Jahren hat sie eine gute Kundschaft. Kürzlich sagte sie zu mir: “Hier in meinem kleinen Laden habe Freunde gefunden, wie Dich. Das stellt mich auf. Das macht mir Mut vorwärts zu gehen.“

Lesen Sie den aktuellen Rundbrief von Margrit Santschi

Weitere Informationen zum Engagement von COMUNDO in Ecuador

Wiedersehen mit Sambia

Schweiz, Luzern: Portrait  Köhler Cornelius

Vor Kurzem erst ausgereist, berichtet Cornelius Köhler in seinem ersten Rundbrief von seiner Vorfreude auf Sambia. Bereits vor einem Jahr war er für ein Projekt in Mpanshya gewesen, deshalb kennt er das Land schon gut. Auf die Idee, für COMUNDO in den Einsatz zu gehen, kam er, weil er dort die Fachpersonen Judith und Ueli Gnehm kennen gelernt hatte. Nun ist er voller Motivation bereit, sich drei Jahre lang bei der Partnerorganisation “Pestalozzi Education Centre” Lusaka für die Ausbildung von Jugendlichen zu engagieren.

Lesen Sie den aktuellen Rundbrief von Cornelius Köhler

Weitere Informationen zum Engagement von COMUNDO in Sambia

Das Fest der Miniaturen

Dollinger
Schon seit fast einem Jahr sind Simone Dollinger und Angel Roman in La Paz in Bolivien im Einsatz. In ihrem neusten Rundbrief berichten sie von ihrer Arbeit im Forschungszentrum ISEAT. Per Jahresanfang standen wieder Personalwechsel an, was positive und negative Seiten hatte. Einer konstanten Planung sind die häufigen Wechsel nicht zuträglich, jedoch sind Simone Dollinger und Angel Roman zuversichtlich, dass die neuen Mitarbeiter/innen das Team gut ergänzen und nun voll durchgestartet werden kann. Tatsächlich konnte das Zentrum auch einen schönen Erfolg verbuchen: Eine Gruppe von Studierenden aus Santa Cruz hat ein Modul besucht, welches das Verfassen von Diplomarbeiten begleitet hat.
Alltagserfahrungen sammelt die Familie auch ausserhalb der Arbeit – im Rundbrief erzählen sie von den extremen sozialen Unterschieden der verschiedenen Stadtteile. Die weniger begünstigte Bevölkerung protestiert zurzeit gegen die erhöhten Preise im öffentlichen Verkehr. Geld um den Hals gehängt – allerdings nur in Form von Miniaturen – bekam dagegen Simone Dollinger in der Kita ihrer Tochter Alma: So wird das traditionelle Fest “Alasitas” gefeiert; was man sich im kommenden Jahr wünscht, kauft man sich als Miniature, zum Beispiel einen Koffer als Zeichen einer anstehenden Reise.

Lesen Sie den aktuellen Rundbrief von Simone Dollinger und Angel Roman

Weitere Informationen zum Engagement von COMUNDO in Bolivien

Einleben in Bogota

Schweiz, Luzern: Portrait  Familie Moresino-Zipper

Andrea und Flavio Moresino-Zipper sind im August nach Kolumbien ausgereist. In ihrem ersten Rundbrief erzählen sie, wie sie sich als Familie mit zwei Kindern in der 8-Millionen-Metropole Bogota eingelebt und ihre Arbeit bei der Partnerorganisation “Casitas Biblicas” (“Bibelhäuschen”) aufgenommen haben. Die “Casitas Biblicas” ist im Südosten von Bogota tätig, in Quartieren mit hoher Arbeitslosigkeit sowie finanzieller und gesundheitlicher Probleme. In einem 2011 eröffneten Quartierzentrum finden Treffen für Kinder und Jugendliche statt; diverse Kurse werden angeboten.

Um sich optimal auf ihre Aufgaben vorzubereiten, haben Andrea und Flavio Moresino-Zipper und ihre Kinder in den ersten Wochen nicht nur einen Sprachkurs besucht, sondern auch eine Reise durch Nordkolumbien unternommen, zusammen mit einer Jugendgruppe. Themen waren Diskriminierung, Drogenprävention und Lebensgestaltung.

Lesen Sie den aktuellen Rundbrief von Andrea und Flavio Moresino-Zipper

Weitere Informationen zum Engagement von COMUNDO in Kolumbien